Glückliches leben: Die 10 wichtigsten Erkenntnisse der positiven Psychologie

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Wie kann man glücklich sein? Die ausdrückliche Schritt-für-Schritt-Lektion

Falls du auf diesen Artikel geklickt hast, dann hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit folgende Frage “Wie kann man glücklich sein” und dann bist du scheinbar auf irgendeine Weise unzufrieden im Leben und suchst Lösungen. Wahrscheinlich hast du ein ganz reelles Problem, das dich belastet. Vermutlich läuft im Gegensatz dazu werturteilsfrei gesehen auch alles recht gut bei dir, dagegen du fühlst dich nichtsdestotrotz auf irgendeine Weise hohl oder am Boden.

Keine Sorge. So wie es dir geht, geht es vielen Menschen auf der ganzen Erde. Das bedeutet keineswegs, dass irgendetwas mit dir fehlerhaft läuft. Du bist wunderbar, so wie du bist. Du weißt unter Umständen lediglich noch nicht, was dich zufriedener machen würde oder du hast bis jetzt einfach keine Zeit darauf verwendet, es zu probieren.

Beides mag sich hier und heute ändern. Nimm dir 10 Minuten Zeit und lass mich dir erklären, was ich bis jetzt über das Glück gelernt habe.

Wie kann man glücklich sein?

Es besteht also am Anfang immer die Frage: “Wie kann man glücklich sein”

Einfach glücklich sein… ein erfreuliches und erfülltes Leben setzt sich aus zwei Dingen zusammen: Lebenslust und Lebenssinn.

Lebensfreude ergibt sich dadurch, dass wir oftmals Dinge unternehmen, die uns zufrieden machen, z.B. unsere Freunde treffen, einen vergnügten Film sehen, unser Lieblingsspeise essen, den Sonnenuntergang angucken, schmusen, tanzen, unseren Hobbies nachgehen etc.

Lebenssinn ergibt sich demzufolge, dass wir mit uns selbst im Reinen sind, dass wir Ziele besitzen, die mit unseren Werten und Idealen identisch sind, dass wir uns selbst kennen und uns immer wieder weiterentwickeln und entfalten. Das sind die Bedingungen, für ein glückliches leben.

Wenn du dir darüber bewusst bist, dann bist du den ersten Schritt gegangen, um die folgende Frage zu beantworten: Wie kann man glücklich sein

Zufriedene Personen verfügen über beides in ihrem Leben. Wer versucht, die Leere in seinem Leben einzig durch ein ununterbrochenes Entertainmentprogramm zu füllen, wird zwingend misserfolg haben. Das ist nicht der Weg für ein glückliches leben.

Du kannst in Schokolade baden, einen lustigen Film nach dem nächsten gucken, Drogen nehmen oder wer weiß was tun. Sobald die Wirkung nachlässt, bist du jederzeit noch derselbe Mensch mit demselben Leben wie vorher. “Nichts wird sich geändert haben!”

Stellt sich nun also genau die Frage: Wie kann man glücklich sein

Wenn du anstelle dein ganzes Leben einem höherem Ziel unterstellst (sei es den Weltfrieden herzustellen oder der jüngste Vorstandsvorsitzende aller Zeiten zu werden) und jede Freizeit und Freude dafür opferst, wirst du ebenso schlecht abschneiden.

Sobald du keine Freude mehr im Leben spürst, wirst du über kurz oder lang auch keinen Sinngehalt mehr in deinem Leben wahrnehmen und folglich wist du dich fragen, aus welchem Grund du morgens überhaupt noch aufstehen sollst.

Wie werde ich glücklich?

Dafür musst du drei Sachen tun:

  1. Erkenne die Problematik
  2. Definiere das Ziel
  3. Mache dich auf den Weg

Glückliches leben Phase 1: Erkenne die Problematik

Ehe man sich oder sein Leben abändern kann, muss man wissen, was man im Prinzip genau modifizieren will. Woran hakt es gerade? Mit welchen Bereichen im Leben bist du unzufrieden? Frage dich, was du benötigst, um ein glückliches leben zu führen

Du könntest gegenwärtig z.B. überlegen…

… fehlt es dir vielmehr an Lebensfreude, Lebensziel oder beidem?
… gibt es vielleicht ein ganz konkretes Problem, dass dich davon abhält zufrieden zu sein? Z.B. macht dich dein Arbeitsplatz innerlich kaputt oder bist du unglücklich verliebt?
… machst du vielleicht häufiger ohne es zu wissen Dinge, die deinem Glück im Wege stehen? Z.B. vergleichst du dich oftmals mit anderen? Denkst du zu negativ? Leidest du unter äußersten Selbstzweifeln? Oder begehst Du einen anderen typischen “Glücksfehler”?Wenn du Probleme dabei hast zu definieren, weswegen und womit du unzufrieden bist, mag dir diese kleine “Glücklich sein”-Übung dienlich sein, deiner Unzufriedenheit auf die Schliche zu kommen.

Zuallererst musst du demzufolge erst einmal begreifen, was deinem Glück im Wege steht, was du vielleicht bislang falsch gemacht hast und welche Sachen dich in deinem Leben hindern.

Glückliches leben Phase 2: Definiere das Ziel

Im zweiten Abschnitt geht es darum, eine bessere Zukunft zu skizzieren. Es geht darum, dir handfest zu überlegen, wie du leben möchtest. Sofern du ganz ehrlich bist:

  • Wo würdest du am liebsten leben?
  • Was macht dich aus?
  • Was für ein Mensch möchtest du sein?
  • Welche Werte sind dir wichtig?
  • Womit möchtest du deine Zeit verbringen?
  • Was würdest du dann wirklich gerne tun?
  • Was möchtest du können?
  • Was macht dir Freude?
  • Mit wem möchtest du zusammen sein?
  • Wie kann man glücklich sein

Sowie du bspw. im ersten Schritt erkannt hast, dass du auf Basis von Stress, Verpflichtungen und zu viel Disziplin vergessen hast, dich manchmal zu vergnügen, dann sollte dein Ziel naturgemäß sein, öfters Dinge zu tun, die dich zufrieden machen.

Nur das allein ist noch zu mickrig. Du sollst dir nunmehr genau überlegen, welche Dinge das sind. Und ebenso dafür musst du dich erstmal richtig kennen lernen.

  • Welches Hobby möchtest du ab jetzt einmal die Woche in Betracht ziehen?
  • Oder wird es eher zu deiner Lebenslust beitragen alleine Modellflugzeuge zu konstruieren?
  • Bist du ein Mensch, der mit Freude unter weitere Menschen geht?
  • Was macht dir wahrhaftig am meisten Freude?

Auch hier wieder die Frage: Überlege, wie kannst du ein glückliches leben führen?

Herauszufinden welche Person man ist und was einen ausmacht ist sogar noch signifikanter, wenn du bisher zu wenig Lebensziel empfindest. Und denke daran. Sei ehrlich zu dir. Wir Menschen sind nicht alle identisch. Nur weil deine Mutter als Rechtsanwältin zufrieden ist, muss es keinesfalls das richtige für dich sein.

Alleinig weil alle Welt teamfähig sein soll, bedeutet das noch lange nicht, dass es dir liegt. Einzig weil dein Freund(in) nichts von Karriere hält, heißt das noch lange nicht, dass du seine/ihre Anschauungen teilst. Überlegen dir, was du brauchst um ein glückliches leben führen zu können.

Höre erst danach auf dir Fragen zu stellen, wenn du eine ungefähre Vorstellung davon hast, was du für ein Mensch bist und wie dein optimales Leben aussieht.

Am besten hörst du nie damit auf, dich und dein perfektes Leben zu untersuchen, denn wir geraten viel zu einfach in ein Lebenskonzept, dass in keinster Weise zu uns passt, wenn wir vergessen, wer wir eigentlich sind.

Glückliches leben Phase 3: Mache dich auf den Weg

Diese Aussage ist bei Gott wörtlich gemeint, denn ein glückliches und erfülltes Leben zu führen ist ein lebenslanger Prozess. Es gibt nicht den Zeitpunkt, an dem du final zufrieden bist und dann wird sich daran nie wieder etwas ändern.

Aber du wirst sukzessiv realisieren, dass sich etwas bei dir verändert hat, dass du mit Herausforderungen leichter umgehen kannst, dass du mehr Zuversicht in die Zukunft hast, dass du eine positivere Geisteshaltung zu dir selbst und der Welt bekommst, dass du bedachter für all die guten Dinge in der Welt bist und häufiger glücklich vor dich hinlächelst.

Jedoch nur, wenn du dich traust, deine Ziele umzusetzen und wenn du konstant an deinem eigenen Glück interessiert bleibst. Es wird Widerstände geben, es kann Bemängelungen hageln, eventuell werden sich einige Menschen von dir abwenden, eventuell willst auch du dich von manchem lösen.

Kurz gesagt: dein Leben wird sich verändern. ? aber das ist positiv! Du kommst verdammt nah an den Punkt ein rundum glückliches leben führen zu können heran.

Du möchtest Veränderung, denn sonst bleibt alles genauso und dadurch ist dir auch nicht geholfen.

“… Wie mach ich nun den ersten Schritt?…”

Beginne dadurch, dass du dir jeden Tag ½ bis 1 Stunde Zeit für dich nimmst.

Befasse dich bspw. eine Woche lang jeden Tag in dieser Zeit damit, die Schwierigkeit zu erfassen. Die nächste Woche machst du dir demzufolge Gedanken über dein ideales Leben. Die Woche darauf kannst du womöglich schon einen ersten Schritt in die Wege leiten. Dass heißt, wenn du ein genaues Problem hast, beginne es zu lösen.

Wenn du zu wenig Freude im Alltag hast, integriere nach und nach Hobbies und Unternehmungen, die dich zufrieden machen. Solltest du zu wenig Lebenssinn haben, mache eine Liste, auf die du dir Ziele setzt und fange an, sie umzusetzen.

Auch ein ganz kleiner Start ist möglich, z.B. indem du dir jeden Monat nur einen Abschnitt vornimmst oder von mir aus auch pro Jahreszeit. Die Geschwindigkeit legst du fest, denn du musst dich hiermit wohlfühlen. Wichtig ist, dass du beginnst und das du kontinuierlich dabei bleibst.

Wenn du es tatsächlich ernst meinst, trage dich am besten direkt jetzt in meinen Newsletter ein. Denn ich unterstütze dich mit zahlreichen Tipps, Tricks und Erkenntnisen dabei, dein bestes und schönstes Leben zu führen.

Schon ab hier sollte für dich die Antwort auf die Frage: Wie kann man glücklich sein … beantwortet sein!

Hier für Dich noch 12 Tipps für ausgesprochen mehr Glücksgefühle im Alltag

Hier hast du 12 sofort anwendbare Glücklich sein-Übungen für den Alltag zusammengestellt. Hunderte meiner Leser schreiben mir immer wieder, dass sie diese “Glücklich sein”-Übungen täglich einsetzen, damit sie sich innerlich gut und glücklich fühlen. Und das Gleiche werden diese Tipps auch für dich tun, wenn du sie anwendest.

Also: Zwingend antesten:

Glückliches leben… Tipp 1) Eigenliebe am morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Das hier ist mein Geheimtipp Nummer #1, um sofort morgens voll von Glücksgefühle in den Tag zu starten. Sobald du morgen früh aufwachst, teste diese Übung gleich aus. Und ich verspreche dir, du wirst ganz anders in den Tag starten.

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Wenn du wach wirst, bleibe liegen und halte die Augen weiterhin geschlossen und fühle für 2 Minuten in dich rein. Fühle, wie gut sich dein Körper anfühlt. Und weil du merkst, wie gut es dir geht und wie ausgruht du bist, empfinde Freude und Dankbarkeit.. Atme derweil ein paarmal tief in deinen unteren Bauch ein und nach und nach wieder aus.

Bonustipp: Während du ein- und ausatmest, kannst du zusätzlich ein beruhigendes “Mhhhhh”-Geräusch machen. Du wirst sehen, dass fühlt sich absolut spitze an!

Glückliches leben… Tipp 2) Mit einem Positiv-Fokus negative Gedanken eliminieren

Glückliche Menschen aufweisen eins gemeinsam: Sie fixieren sich so gut wie nur auf die positiven Dinge in ihrem Leben. Exakt das Gleiche kannst auch du machen, unter Einsatz von dieser unkomplizierten Positiv-Fokus-Übung.

Praxis-Übung fürs glücklisch sein: Gehe im Alltag immer mal wieder kurz in dich und stelle dir ganz bewusst die Frage: Was ist exakt HIER, genau JETZT, in diesem Moment, schön an meinem Leben? Lass dir so lange Zeit, bis dir etwas einfällt. Sofern du richtig locker bist, dann lege Dir doch einfach noch ein kleines Positiv-Tagebuch zu und all die schönen Momente, die dir ab jetzt immer wieder im täglich auffallen, niederschreiben. Und all diese Einträge kannst du abends noch mal studieren.

Glückliches leben… Tipp 3) Vorbildliche Körperhaltung = gute Gefühle

Dein Körper ist geradewegs mit deinen Gefühlen gekoppelt. Wenn es Dir gut geht, dann hast du eine empfängliche und freie Körperhaltung. Sollte es dir allerdings nicht gut gehen, dann verspannst du dich und deine Körperhaltung knickt ein.

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Richte dich jeden Tag immer mal wieder bewusst auf. Kopf hoch, Augen nach vorne, Schultern entspannen, Brust aufmachen und die Atmung tief fließen lassen.

Mache diese Übung doch einfach JETZT gleich einmal. Und dann sehe mal, was für einen riesen Unterschied alleine diese winzige Übung schon mit dir macht.

Glückliches leben… Tipp 4) Negative Leute sind Gift für dich, vermeide den Kontakt mit ihnen

Ich kann dir nur raten: Vermeide den Kontakt zu negative Leute so gut es nur geht. Dein gesamtes Lebensglück ist davon abhängig! Ach und JA, dass gilt wahrhaftig auch für Familienmitglieder, die dir nicht gut tun und die dir nur Kraft rauben.

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Überlege dir Augenblicklich, welche Menschen du besser meiden möchtest, weil sie dich schlichtweg zu viel Kraft kosten. Und dann, gehe diesen Personen bewusst aus dem Weg und fange an, dich statt dessen mit Leuten zu umgeben, die dich weiterbringen und die dir Dynamik geben.

Glückliches leben… Tipp 5) Die Lach-Technik

In Bezug auf meine Erläuterungen oben: Dein Körper ist mit deinen Gefühlen gekoppelt. Du hast eine entspannte Körperhaltung, wenn du dich gut fühlst. Ebendiesen Fakt kannst du jetzt gewollt ausnutzen, um dir schnell schöne Gefühle zu besorgen.

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Lege dir bewuss 1 Minute lang ein breites Lächeln auf dein Gesicht. Lächle dabei so, dass deine Lippen wesentlich auseinandergehen. Kleiner Tipp hier: Als Unterstützung kannst du auch einen Filzstift o.ä. zwischen die Zähne stecken und deine Lippen dürfen den Stift in diesem Fall nicht berühren.

Und nachdem Du nun 60 Sekunden gegrinst hast, schau wie du dich jetzt fühlst. Ich wette: Um einiges besser und glücklicher als vor der Übung.

Glückliches leben… Tipp 6) Massiv mehr Kraft mittels einem positiven Umfeld

Ein weiser Mensch hat einmal gesagt: “Du stellst den Durchschnitt der fünf Menschen dar, mit denen du dich am meisten umgibst”. Und dieser Satz trifft absolut ins schwarze. Deine Umgebung formt dich ganz maßgeblich und kann dir ausgesprochen viel Energie und Glücksgefühle geben, wenn du die korrekten Leute um dich herum hast.

Praxis-Übung fürs glücklich leben: Hol dir ein Blatt Papier und einen Stift heraus und schreibe dir auf, mit welchen 5 Personen du bis dato den meisten Umgang hattest und mit welchen 5 Leuten du ab jetzt gerne mehr und mehr Kontakt haben willst. Schreibe dir auf, welche Personen du ab sofort an ganz bewusst mehr und mehr in deinem Umfeld wissen möchtest.

Und dann: Mache unbedingt noch heute den ersten Schritt dahin. Kontaktiere diese Personen mit Hilfe von E-Mail, Facebook, Twitter, Telefon, Whatsapp, SMS oder Post und lass sie wissen, dass du mit Freude mal etwas mit ihnen unternehmen möchtest bzw. diese Leute mit Vergnügen öfter wieder sehen willst.

Glückliches leben… Tipp 7) Entspannung als Schlüssel zum Glück

Wenn du ebendiese Seite hier bereits kennst, dann weißt du, dass ich ein großer, nein… ein riesengroßer Anhänger von Entspannung & Meditation bin. Weswegen? Weil Meditation das ultimative Wundermittel gegen unglückliche Gedanken, Stress und ungute Gefühle in deinem Körper ist.

Praxis-Übung fürs glücklich leben: Was du jeden Tag ganz bewusst machen solltest, ist dich zu entspannen. Schließe Deine Augen. Atme zu diesem Zweck tief in deinen unteren Bauchteil ein (durch die Nase) und folglich langsam und vollkommen wieder durch den Mund aus. Entspanne derweil deinen vollständigen Körper, begonnen mit deinen Rücken, über die Schultern, deinem Nacken, die Arme, die Hände und so weiter. Mach ebendiese bewusste Entspannung so lange, bis du dich fühlbar besser fühlst.
>> Das dauert meistens nur wenige Sekunden, wenn du dich wirklich darauf konzentrierst.

Ich bitte Dich, mache diese Übung immer wieder. Du wirst schon demnächst eine Besserung ausmachen. Versprochen!

Glückliches leben… Tipp 8) Das Dankbarkeits-Tagebuch

Studien haben festgestellt, dass Glück keinesfalls so sehr davon abhängt, wie viel du von irgendwas hast sondern davon, dass du das, was du hast, beileibe wertschätzen kannst. Das ist auch die Veranlassung dafür, warum sich eine große Anzahl Menschen in armen Ländern sehr viel glücklicher einschätzen als wir in der abendländischen Welt, die praktisch alles besitzen.

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Kaufe dir ein kleines Tagebuch und lege es nebens Bett. Wenn du ab heute abends ins Bett gehst, notiere dir drei Dinge auf, für die du heute dankbar bist. Das können auch nur ganz kleine Dinge sein. Umso weniger bedeutend, desto besser. Fange heute damit an und ich garantiere dir, du wirst dich schon in kurzer Zeit sehr viel glücklicher fühlen.

Glückliches leben… Tipp 9) Vergiss die Vergangenheit und lebe “Jetzt”

Ergebnisse aus der Glücksforschung stellen dar: Glückliche Menschen leben mehr im Hier und Jetzt. Diese Menschen denken auf keinen Fall ständig über die Vergangenheit nach. und noch weniger Sorgen machen sich ebendiese Menschen über die Zukunft. Und das ist richtig so! Mache es genauso wie sie und lebe dein Leben mehr in der Gegenwart. Diese Übung wird dir hierbei unterstützen:

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Wann immer du dich im Alltag dabei erwischst, wie du mit deinen Gedanken in der Vergangenheit bist oder dir über die Zukunft Gedanken machst, werde dir diesen Gedanken bewusst und stoppe ebendiese willentlich. Schließe die Augen und Atme hierbei ein paarmal tief in den Bauch ein und aus und dann sage dir:

“Die Vergangenheit ist vorbei und kann auf keinen Fall rückgängig gemacht werden. Ich hadere also auf keinen Fall darüber. Die Zukunft kommt erst noch, sie steht noch nicht geschrieben und ich habe keine Einfluss darauf. Daher lasse ich jetzt beides los und komme wieder zurück, zu genau diesem Moment, in dem ich mein Leben engagiert begehen und genießen kann.”

Dann beginne langsam auszuatmen, öffne deine Augen und behalte deinen Schwerpunkt ganz klar in diesem Augenblick.

Glückliches leben… Tipp 10) Bevor du ins Bett gehst keine elektronischen Medien mehr!

Das an dieser Stelle genannte ist ein äußerst bedeutsamer Punkt. Die meisten Leute missachten diesen. Dabei ist es wichtig zu bedenken, dass diese kleine Sache so spürbar zu deinem Wohlbehagen beitragen kann, wie kaum etwas anderes. Denn was passiert, wenn du noch bis kurz vor dem Schlafen gehen in die Flimmerkiste schaust oder deine Zeit vor dem PC verbringst? Die Antwort darauf: Dein Gehirn wird die gesamte Nacht damit beschäftigt sein, diese Bilder zu verarbeiten und sich hiermit nur schwer erholen und regenerieren können. Bitte sei schlau, tue dir das nicht an! Statt dessen empfehle ich:

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Lies ein paar Seiten in einem Roman bevor du schlafen gehst, meditiere für ein bis drei Minuten oder höre Entspannungs-Klänge. Schaffe es deinen Kopf und deinen Körper runter zu bringen, lass all den Stress, den du während des Tages angesammelt hast, von dir fallen und dein Schlaf wird enorm erholsamer sein. Du wirst es bemerken und dein Körper wird es dir danken. Schon am kommenden Tag wirst du mit einer völlig anderen Energie wach werden und dich um einiges besser fühlen.

Glückliches leben… Tipp 11) Verbringe mehr Zeit mit Leuten über 70 & unter 6 Jahren

Praxis-Übung fürs glücklich sein: Zu welcher Zeit auch immer du die Gelegenheit hast, beobachte diese Personen. Insbesondere Kleinkinder. Die sind standardmäßig glücklich. Die machen sich keine Vorstellungen über die Zukunft genauso wenig wie über die Vergangenheit. Sie leben einfach nur. Genau Hier – in diesem Moment – genau Jetzt.

Und somit genießen jene Leute das Leben auf einem viel höheren Level. Lasse dich davon anspornen und nutze diese Kraft für dich, um weniger nachzudenken und mehr zu LEBEN.

Glückliches leben… Tipp 12) Mit Hilfe von Gelassenheit zum Glück

Forschungen belegen: Innere Ruhe ist ein weiterer wichtiger Schlüssel zum Glück. Wer locker auf stressige, ärgerliche oder sonstige unglückliche Situationen reagiert, gewinnt folglich beträchtlich mehr Lebenslust.

Jetzt quäle dich in keinster Weise länger mit der Frage “Wie kann man glücklich sein”! Antworten hast Du hier ausreichend. Klicke auf den Button auf dieser Seite und du bekommst noch mehr Informationen.

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In diesem Video stelle ich dir 10 wichtige Erkenntnisse der Positiven Psychologie vor. Wenn du wissen möchtest, was die Wissenschaft über Glück herausgefunden hat, ob es möglich ist, glücklicher zu werden und welche Vorteile es mit sich bringt, dann bist du hier richtig.

Hier geht’s zum Beitrag über:

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Wer bin ich?

Hallo, mein Name ist Dr. Katharina Tempel.
Ich bin Diplom-Psychologin und Expertin auf dem Gebiet der Positiven Psychologie. Meine Doktorarbeit habe ich über Übungen zur Steigerung des Wohlbefindens geschrieben. Mein Wissen und meine Erfahrungen gebe ich als Glücksdetektiv weiter, damit auch du dein bestes und schönstes Leben führen kannst!

 

Meine Videoausrüstung:
►► Kamera: SamsungNX500
►► Alte Kamera: Canon 700D
►► Objektiv Canon Kamera:
►► Stativ: Walimex WAL-666 Semi-Pro
►► Ton: Zoom H2N
►► Mikrofon: Rode M3
►► Mikrofon Stativ:
►► LED Licht: Yongnuo YN 300
►► Lichtschirm:

Wer es genauer nachlesen möchte, findet hier noch einige ausgewählte Quellen zu den 10 Erkenntnissen:

1: Bradburn, N. M. (1969). The structure of psychological well-being.

2/3: Lyubomirsky, S., Sheldon, K. M., & Schkade, D. (2005). Pursuing happiness: The architecture of sustainable change. Review of general psychology, 9(2), 111.

4: Diener, E., & Seligman, M. E. (2002). Very happy people. Psychological science, 13(1), 81-84.

5: Van Boven, L., & Gilovich, T. (2003). To do or to have? That is the question. Journal of personality and social psychology, 85(6), 1193.

6: Cohen, S., Doyle, W. J., Turner, R. B., Alper, C. M. & Skoner, D. P. (2003). Emotional style and susceptibility to the common cold. Psychosomatic Medicine, 65 (4), 652-657 oder
Danner, D. D., Snowdon, D. A. & Friesen, W. V. (2001). Positive emotions in early life and longevity: Findings from the nun study. Journal of Personality and Social Psychology, 80 (5), 804-813.

7: Ryff, C. D. (1989). Happiness is everything, or is it? Explorations on the meaning of psychological well-being. Journal of Personality and Social Psychology, 57 (6), 1069-1081 oder
Peterson, C., Park, N. & Seligman, M. E. P. (2005b). Orientations to happiness and life satisfaction: The full life versus the empty life. Journal of Happiness Studies, 6 (1), 25-41.

8: Carver, C. S., Scheier, M. F. & Segerstrom, S. C. (2010). Optimism. Clinical Psychology Review, 30 (7), 879-889.

9. Fowler, J. H., & Christakis, N. A. (2008). Dynamic spread of happiness in a large social network: longitudinal analysis over 20 years in the Framingham Heart Study. Bmj, 337, a2338.

10: Fredrickson, B. L. (2001). The role of positive emotions in positive psychology: The broaden-and-build theory of positive emotions. American Psychologist, 56 (3), 218-226.

Produziert von:
Konrad Tempel ( )

Danke fürs Anschauen!

About the Author: Chris Bishoff

In Berlin geboren und aufgewachsen. Das Interesse für Naturheilkunde ist schon sehr früh vorhanden. Hat leichte Skepsis, ob die Ausübenden der Schulmedizin wirklich immer mit dem Leitsatz "Dem Patienten mit allem in Ihrer Macht stehende zu helfen" den Patienten behandeln. Durch die Namensähnlichkeit zu einem bekannten Persönlichkeits-Coach zum Lektorieren und Schreiben gekommen. Nächstes angestrebtes Ziel: Ein Buch über Themen, die auch hier im Blog behandelt werden zu schreiben.

40 Comments

  1. Was ich nicht verstehe warum die Wissenschaft meint sagen zu können was glücklich macht. Denn wann und was jemanden glücklich macht ist doch bestimmt bei jedem Menschen unterschiedlich. Die Videos sind sehr gut, aber diesen Beitrag betrachte ich sehr kritisch.

    1. Wissenschaft ist eine Methode zur Überprüfung von Aussagen. Dazu entwickelt sie sich städnig fort und prüft. Dabei können, wie auch in der Glücksforschung, gewissen Häufingen beobachtet werden. Das heißt nicht, daß Bockwurst allen schmecken muß, aber daß man festgestellt hat, daß sie fast allen schmeckt und selbst Chinesen sie gerne essen. Und hier z.B., daß es wiederholbare und überprüfbare Beobachtungen gibt, welche Verhaltensweisen das Eigenbefinden wie beeinflussen können. An und für sich ist diese Erkenntnis auch nicht ganz so neu und recht global: In gewissen Abweichungen formulierten es sowohl Buddha, Jesus als auch Seneca oder Aurel in etwas als: “Wie man denkt, so wird man”, denn auch Denken ist Verhalten.
      Und so, wie wir alle in bestimmten Maße Kohlehydrate, Fett und Eiweiß brauchen, zwei Beine, Nieren Arme und Ohren haben und Orgasmen mehr lieben als Migräne, kann man auch hier bei seelischen Bedüürfnissen und Glück gewisse Aussagen treffen.
      Das bestreitet aber in keinster Weise, Herr Luhm, daß es da keine Abweichungen geben darf.

    2. Ich finde diesen Beitrag sehr gelungen. Natürlich achtet jeder Mensch auf bestimmte Gegebenheiten mehr oder weniger, je nachdem was für einem selbst von Bedeutung ist. Allerdings basiert jeder einzelne angesprochene Punkt auf soziale Kontakte. Wir Menschen sind soziale Wesen und können alleine nicht existieren. Das ist menschlich, wurde uns also in die Wiege gelegt. Allerdings leben wir in einer hoch digitalisieren und leistungsorientierten Welt. Wir Menschen können unsere eigene Leistungserwartung oftmals nicht erbringen und werden daher unglücklich, da Perfektionismus überschätzt wird und von niemandem erfüllt werden kann. Wir müssen uns realistische Ziele setzten und uns nicht an den negativen Erfahrungen im Leben festhalten.

    3. Das riesige Problem ist nur leider Martin, dass es denke ich sehr schwierig
      ist, dass alles selbst zu wissen und herauszufinden..leider muss man es..
      Ich denke immer noch, dass viele viele Menschen Probleme damit haben.

  2. Sehr tolles Video! Jeder ist selbstverantwortlich für sein Glück. Zu Punkt 4 (Beziehungen): ich kenne diese Studie nicht, aber für mich erscheint es möglich, dass das Abhängigkeitsverhältnis anders herum ist: Glückliche Menschen ziehen einfach mehr und qualitativ hochwertige Beziehungen in ihr Leben. Kenn mich natürlich nicht genau aus, nur mein Gedanke:)

    1. Der Zusammenhang scheint in beide Richtungen zu gehen. Also wer gute Beziehungen hat ist glücklicher und glücklichere Menschen haben qualitativ bessere Beziehungen.

    1. Ja, ich bin jetzt fertig. In meiner Doktorarbeit habe ich die Effektivität verschiedener Positiv-Psychologischer-Interventionen zur Steigerung des Psychologischen Wohlbefindens untersucht und dazu eine Onlinestudie mit über 1500 Personen durchgeführt.

  3. Bin gerade auf deinen Kanal aufmerksam geworden und muss sagen, dass ich total begeistert bin von deinen Videos. Nicht nur inhaltlich, sondern auch von deiner ruhigen und sympathischen Art! Mach’ weiter so!

  4. Glück heißt nicht die Abwesenheit von Problemen. Man hat IMMER Probleme, das Gehirn ist einfach nicht dazu gemacht, dauerhaft zufrieden zu sein. Auch nicht mit 10 Millionen auf dem Konto oder im eigenen Traumhaus.
    Probleme verbessern sich nur.
    Es geht aber darum, die Probleme zu haben, die zu lösen man genießen kann.
    Beispielsweise können die Herausforderungen und Anstrengungen die ein eigenes Startup oder Sport mich sich bringen angenehmer sein, als die Probleme die ein Angestelltenverhältnis oder Übergewicht mit sich bringen. (Damit will ich nicht sagen, dass ein Angstelltenverhältnis nicht auch glücklich machen kann)

    Ein absoluter Eye-Opener in dem Zusammenhang ist das Buch “The subtle art of not giving a f*ck”. Ich kann nur jedem empfehlen, das zu lesen.
    Es handelt davon, dass Leute heutzutage denken, sie düften sich nicht mehr schlecht fühlen. Weil sie ständig nur die guten Seiten in sozialen Medien sehen. Das führt zu einem Kreislauf aus “Schlecht fühlen -> sich ärgern dass man sich schlecht fühlt -> noch schlechter fühlen” und ist krankhaft und auch ein Grund, warum so viele Leute heute über die kleinsten Dinge rumzicken und sich triggern lassen.

  5. Hallo, mal wieder sehr tollen Video. Ich hab eine Frage und zwar könntest vielleicht mal ein Video zu Träume also was psychologisch dahinter steckt und es gibt auch solche Webseiten die vorhersagen was passiert wenn man einen bestimmten Traum gesehen hat. Stimmt das überhaupt oder ist sowas nur eine Lüge? Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen.
    Lg

  6. Mal ne blöde frage ,schleißt du in deinem Video auf dich ,was für dich am besten funktionieren würde um glücklich zu werden ,oder machst du deine Videos mit der festen Überzeugung das du die Zuschauer glücklich machst indem sie so handeln und denken wie du selbst ?

  7. Ich selber war schon immer eine Frohnatur und ich habe durch mein positives Denken früh gelernt, dass das Leben nach physikalischen Gesetzmässigkeiten funktioniert: Aktion-Reakton. Man erntet das, was man in Gedanken sät. Ich habe immer alle Stellen bekommen die ich haben wollte & etc. Menschen mit meiner positiven & ‘liebevollen’ Ausstrahlung zu begegnen und zu inspirieren, gibt mir dann noch mehr Glücksgefühle.

    Mich nervt es an den Psychologen, dass sie erst dann Dinge glauben, wenn sie es von der Wissenschaft bestätigt bekommen!!!!!! Anstatt dass sie selber in sich hineinhören, SELBSTERFAHRUNG machen. Seinen eigenen Körper beobachten, reflektieren, experimentieren. (Kein Angriff an dich, mein Partner ist auch Psychologe). Aber eben es nervt mich irgendwie… Verstehst du das? Tja, so sind viele Akademiker scheinbar drauf… Der Kopf dominiert den ganzen Körper.
    Alles Liebe, hast übrigens eine sehr angenehme, warme Stimme 🙂

    1. Ich finde Selbsterfahrung auch am allerwichtigsten und rate all meinen Zuschauern und Lesern, das zu finden, was wirklich für sie selbst funktioniert. Aber wenn etwas wissenschaftlich bestätigt ist, dann heißt es, dass es sehr viele Hinweise darauf gibt, dass etwas für die allermeisten Menschen funktioniert.
      Auch die Wissenschaft ist nicht unfehlbar und viele Ergebnisse werden später auch revidiert oder zeigen sich doch nur unter bestimmten Bedingungen.
      Trotzdem ist das ein sehr guter Ausgangspunkt, um vielen Menschen zu helfen, weil etwas anscheinend bei vielen tausend Personen funktioniert und nicht nur bei der Tante meiner Freundin 🙂

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